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12.04.2010

 

 

 

Hier möchte ich mich kurz vorstellen und erzählen, wie ich "auf den Hund" kam:

 

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Ich bin 36 Jahre alt und wohne in Salzkotten bei Paderborn (NRW).

 

Als ich ein Kind war, hatte ich panische Angst vor Hunden. Deshalb beschlossen meine Eltern, einen Hund (damals war es ein Chihuahua) anzuschaffen. Als dieser nach 14 Jahren starb, ich war zu diesem Zeitpunkt 22 Jahre alt, beschloss ich, mir wieder einen Hund zuzulegen.

 

Nach zwei Jahren, in denen ich viele Bücher gewälzt, viele Ausstellungen und Züchter besucht hatte, fiel meine Wahl auf den American Staffordshire Terrier. Dessen Kraft gepaart mit Schnelligkeit faszinierte mich einfach und nicht zuletzt das überaus freundliche Wesen dieser Rasse gegenüber dem Menschen überzeugten mich, den richtigen Hund ausgesucht zu haben.

 

Nun hatte ich nicht mit der Sturheit eines Terriers gerechnet und ich hatte auch noch ein besonders dominantes Exemplar erwischt. Ich hatte noch nie einen Hund ausgebildet und nahm von Beginn an am Training auf einem Hundeplatz teil. Dort lernte ich über die Jahre, wie ich mit diesem Hund umgehen kann, um meiner Umwelt möglichst korrekt zu begegnen und ich muss aus heutiger Sicht sagen: trotz aller Rückschläge kann ich stolz auf mich und meine Hündin sein!

 

Wir hatten unsere kleinen Differenzen, aber wir rauften uns immer wieder zusammen! Zunächst führte ich meine Hündin 5 Jahre lang im VPG-Bereich, machte 1999 die Begleithundprüfung mit ihr, führte sie aber nie auf einer Schutzhundprüfung vor. 2001 bekam ich die behördliche Erlaubnis, einen gefährlichen Hund wie Gina halten zu dürfen und sie erhielt nach erfolgreich bestandenem Wesenstest die Leinen- und Maulkorbbefreiung.

 

2002 kam ich durch Zufall zum Agility und entdeckte das wahre Talent meines Hundes. Und auch mir machte diese Sportsparte wesentlich mehr Spaß...

 

Schon seit längerer Zeit liebäugelte ich mit dem Gedanken, einen Zweithund anzuschaffen, war mir aber unschlüssig, welche Rasse es sein sollte. Ich habe immer zu meiner Hündin gestanden, aber ein zweiter American Staffordshire Terrier kam nicht in Frage, die Reaktion der Umwelt auf diese Rasse ist schlichtweg zu krass.

 

Viele Rassen habe ich mir angeschaut, aber mich zog es immer wieder zu den Terriern. Auf einem Agility-Seminar lernte ich den Parson Russell Terrier kennen. An diesen Hunden gefiel mir einfach alles: Größe, Gebäude, Wesen, Intelligenz, Temperament, Bewegungsdrang, etc. Ich könnte stundenlang noch weitere Vorzüge dieser Rasse aufzählen!

 

So kam denn 2004 Jupiter aus dem Zwinger "of four valley town" von Sandra Zange zu uns ins Haus. Nach anfänglichen Befürchtungen, dass Gina ihn "fressen" würde, lebte sich der Kleine sehr gut bei uns ein und hat alle Herzen, besonders meins, im Sturm erobert. Vornehmlich wollte ich einen Nachfolger für Gina im Agility, aber mittlerweile hat mich auch das Ausstellungsfieber gepackt. Am 04.06.2005 bekam Jupiter denn auch die Zuchtzulassung im PJRTCD, mittlerweile ist er aber kastriert. Ich danke Sandra für diesen einmaligen Hund, der mir jeden Tag so viel Freude macht und mich immer wieder zum Lachen bringt!

 

Weitere Einzelheiten über Jupiter erfahren Sie hier!

 

Nachdem ich Gina im Februar 2006 leider einschläfern lassen musste, wollte ich meinem kleinen Jupiter etwas Gutes tun und habe eine ältere Parson-Zuchthündin (Jupiters Vollschwester, Bumblebee of four valley town), übernommen, sodass mein kleiner Terrier nicht so allein ist. Leider ging die Rechnung nicht so harmonisch auf, wie ich mir das gedacht hatte, denn Bumblebee neigte zu extremer Eifersucht. Schweren Herzens habe ich sie im November 2006 an einen Rentner im Nachbarort weitervermittelt. Da lebt sie nun glücklich als Einzelhund und lässt sich verwöhnen...

 

Weiterhin wollte ich aber auf die Dauer einen zweiten Hund dazunehmen. Da das mit Bumblebee so schief gelaufen war, konzentrierte ich mich doch wieder auf einen Welpen. Schon länger liebäugelte ich mit dem Border Collie. Beim Agility-Training erlebe ich diese Hunderasse als triebstark, extrem arbeitswillig, aber trotzdem immer kommunikationsbereit. Letzteres fehlt dem Terrier ja nun doch ein wenig, bedingt durch seine Zuchtauslese ist er nun einmal ein Solitärjäger! Und auch im Alltag habe ich bisher überwiegend positive Erfahrungen im Umgang mit dem Border Collie gemacht...

 

Da der Border Collie in den letzten Jahren mehr und mehr zu einem Modehund geworden ist, war es gar nicht so einfach einen seriösen Züchter, der gesunde Hunde züchtet, zu finden. Über zwei Jahre habe ich geschaut, beobachtet und nachgefragt und bin schließlich beim Zwinger www.the-narrow-lane.de gelandet. Nach mehrmaligen Besuchen stand für mich fest, dass es ein Welpe aus diesem Kennel sein sollte. Im Mai wird es so weit sein, dann wird Kid bei uns einziehen und ich danke Melanie und Ebbo Steiner für diesen tollen Welpen! Bisher habe ich selbst ja nur Terrier besessen und bin gespannt auf die Ausbildung eines Border Collies.

 

Alles über Kid erfahren sie übrigens hier...

 

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